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Abschluss

Jens am 9.1.09 17:51

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Simone (9.1.09 18:17)
Web 2.0 sind eine Reihe interaktiver Elemente des Internets, speziell des WWW. Geprägt hatten den Begriff 2004 Dale Dougherty und Craig Cline. Richtig populär wurde er erst durch Tim O'Reilly, den Besitzer des gleichnamigen Verlags, mit dem Artikel „What is Web 2.0“ vom 30. September 2005. Der Begriff ist jedoch umstritten und wird u.a. von Tim Berners-Lee, dem Begründer des World Wide Web, kritisch gesehen.


(9.1.09 18:21)
Web 2.0 ist erwachsen geworden und wird nach zahlreichen Experimenten zunehmend für Firmen interessant. Dabei setzen immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen auf Wikis, Blogs und Social Networks, um ihre Produktivität und Nähe zum Markt zu erhöhen.

Während das World Wide Web anfänglich hauptsächlich aus statischen HTML-Seiten bestand, auf denen Internet-Nutzer Daten ausschließlich passiv empfangen konnten, ist in der virtuellen Welt seit einigen Jahren eine neue Entwicklung auszumachen. Das Web 2.0 hat das Internet erobert und macht es zu einem Phänomen, an dem jedermann interaktiv teilhaben kann. Der vielzitierte Begriff bezieht sich nicht auf bestimmte Technologien, sondern auf eine veränderte Nutzung und Wahrnehmung des Internets. Im Vordergrund stehen dabei die Erstellung und Bearbeitung von Web-Inhalten durch einzelne User selbst: Web-Content wird nicht länger nur zentralisiert von Unternehmen erstellt, sondern auch von einer Vielzahl von Individuen, die sich mit Hilfe sozialer Software zusätzlich untereinander vernetzen. Typische Beispiele dafür sind RSS-Feeds, Wikis, Blogs, Podcasts, Foto- und Video-Portale wie Flickr und YouTube, soziale Online-Netzwerke wie MySpace oder Xing, sowie Social-Bookmarking-Portale wie Del.icio.us oder Mister Wong.


yvonne / Website (9.1.09 18:44)
Was ist überhaupt das Web 2.0?

Der Begriff ist das Ergebnis eines Brainstormings von Tim O'Reilly und Dale Dougherty, in dem sie die neuen Techniken und Trends des Webs aufgriffen: Das Web hatte sich verändert und auch der Umgang der User mit dem Web. Man beschloss, eine Konferenz zu veranstalten, bei der diese Veränderungen des Webs nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Mittelpunkt stehen sollten. Als Schlagwort für die so zahlreichen wie verschiedenen Beobachtungen wählte Tim O'Reilly den Begriff "Web 2.0". Im Herbst 2004 fand die erste "Web 2.0 Conference" in San Francisco statt.


yvonne / Website (9.1.09 18:47)
Special:
Web2.0

Der Begriff Web 2.0 geht auf eine Konferenz von O'Reilly zurück und beschreibt eine Vielzahl von Aspekten, die sich in den letzten Jahren abzeichnen: Nutzer werden zu Medienproduzenten, Software wird sozial, es zeigt sich eine wachsende Offenheit und Internetangebote durch APIs besser integrierbar, der Grad der Vernetzung steigt und Applikationen werden verstärkt ins Netz verlagert. Wikis, Blogs sind nur zwei Ausprägungsformen.


nastyhaak (9.1.09 19:57)
Wie viele andere wichtige Konzepte, hat Web 2.0 keine genauen Begrenzungen, sondern vielmehr ein Gravitationszentrum. Man kann Web 2.0 als eine Ansammlung von Prinzipien und Praktiken visualisieren, die ein regelrechtes Sonnensystem von Seiten zusammenhalten, die einige oder alle dieser Prinzipien in unterschiedlicher Entfernung vom Zentrum demonstrieren. Zum Beispiel nannten John Battelle und ich (Tim O’Reilly) auf der ersten Web-2.0-Konferenz im Oktober 2004 eine erste Liste von Prinzipien im Rahmen unserer Eröffnungsrede. Das erste dieser Prinzipien war “Das Web als Plattform”. Natürlich war das auch schon ein Schlagwort des Web-1.0-Favoriten Netscape, der nach einem heißen Kampf mit Microsoft in den Flammen unterging. Zudem waren zwei unserer Web 1.0 Beispiele, nämlich DoubleClick und Akamai, Pioniere im Bestreben, das Web als Plattform zu verwenden. In der Tat handelte es sich bei Werbediensten um die ersten weitverbreiteten Web Services (und um die ersten weitverbreiteten “Mashups”, um einen anderen Begriff zu nutzen, der kürzlich in Umlauf gekommen ist). Jede Bannerwerbung stellt eine nahtlose Kooperation zwischen zwei Webseiten dar, die eine integrierte Seite für einen Leser auf einem anderen Computer ausliefert. Akamai verwendet sogar das Netzwerk selbst als Plattform und stellt auf einem tiefer gelegenen Level transparentes Caching und ein CDN (Content Delivery Network) zur Verfügung, sodass Bandbreitenstaus verringert werden. Nichtsdestotrotz stellen diese Pioniere gute Gegenbeispiele dar, da später hinzugekommene Dienste ihre Lösungen für dasselbe Problem weitergedacht und dabei größeres Verständnis für das Wesen der neuen Plattform gezeigt haben. Sowohl DoubleClick als auch Akamai waren in gewissem Sinne auch Web 2.0 Pioniere, aber man kann auch erkennen, welche größeren Möglichkeiten sich ergeben, wenn man einige zusätzliche Designvorlagen von Web 2.0 hinzuzieht.


(9.1.09 21:08)
Ein Gedanke O’Reilly’s ist es das Web als Plattform zu sehen, welche erweitert werden kann.
Das Internet als Betriebssystem bildet somit die Grundlage für Web-basierte Applikationen.

Darüber hinaus sollen auch die Applikation selbst erweiterbar sein und somit Teil der Plattform werden. Daher bieten viele Web 2.0 Applikationen Entwicklern Schnittstellen (APIs) an, damit diese dann zu neuen Anwendungen verarbeitet werden können. Die daraus neu entstandenen Applikationen nennt man Mashups.

-->http://matblog.de/index.php?/archives/209-Was-ist-Web-2.0-beta.html


Kati (9.1.09 21:34)
Das Zerplatzen der Dot-Com-Blase im Herbst 2001 stellte einen Wendepunkt für das World Wide Web dar. Viele Leute hielten das Web damals für überbewertet, aber Seifenblasen und konsequente Marktbereinigung gehören im allgemeinen zu jeder technologischen Revolution. Üblicherweise signalisiert eine Marktbereinigung, dass eine aufstrebende Technologie bereit ist, ihren Platz auf der großen Bühne der Wirtschaftlichkeit einzunehmen. Die Blender und Angeber werden vor die Tür gesetzt, die wirklichen Erfolgsstories zeigen ihre Stärken und es bildet sich bei vielen ein Verständnis dafür, was die Einen vom Anderen unterscheidet.

Das Konzept “Web 2.0″ begann mit einem Brainstorming zwischen O’Reilly und MediaLive International. Dale Dougherty, Web-Pionier und Vizepräsident von O’Reilly, merkte an, dass das Web nicht etwa zusammengebrochen, sondern wichtiger als jemals zuvor sei. Interessante neue Anwendungsmöglichkeiten und Seiten tauchten mit erstaunlicher Regelmäßigkeit auf und die überlebenden Firmen schienen einige wichtige Dinge gemeinsam zu haben. Könnte es sein, dass der Dot-Com-Kollaps einen derartigen Wendepunkt markiert hatte, dass man diese Dinge nun mit einem Schlagwort wie “Web 2.0″ bezeichnen durfte? Wir einigten uns darauf und damit war die “Web 2.0 Konferenz” geboren.

Eineinhalb Jahre später hat sich der Begriff “Web 2.0″ in der Tat durchgesetzt, Google findet hierzu inzwischen 9,5 Millionen Treffer. Aber es existiert immer noch große Uneinigkeit darüber, was “Web 2.0″ nun genau bedeutet. Einige halten es für ein bedeutungsloses Schlagwort aus dem Marketing, Andere akzeptieren es als neue allgemeingültige Einstellung.

Dieser Artikel ist ein Versuch zu erklären, was genau wir unter “Web 2.0″ verstehen.

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